Die Sage von Benneckenstein

Benneckenstein im sommer.
Benneckenstein im Oberharz.

So bekam Benneckenstein seinen Namen

Die Sage von Benneckenstein

Wenige Hütten einst standen im Tal,
Viel riesiege Fichten im Walde.
Da ging, schwere Last auf dem Rücken,
einmal, zu den Hütten einst eine Alte.

Mit Eier und Butter und Käse bepackt,
der Erwerb einer sauren Woche,
hat sie den Weg durch den Wald gewagt,
sie seufzt ob ihrem Joche.

Und um zu Stärken die müden Glieder,
und auszuruhen die brennenden Sohlen,
ließ Sie auf einen Stein sich nieder,
erschöpft, sich dort zu erholen.

Trüb war der Tag, rings tiefe ruh.
dicht feuchter Nebel auf der Erde.
Da fielen der Alten die Wimper zu,
sie träumte von fetter Gänseherde.

Da streifte durch den Wald ein Jägersmann,
ein junges und frisches Blut.
der sieht die Alte als Ruh stein an
und denkt: „hier ruht sich’s gut“.

Nichts ahnend, da sich nichts geregt,
setzt er sich singend auf die Alte.
Doch diese unsanft aufgeweckt,
zog auf der Stirn die Unmutsfalte.

Der Jäger ahnungslos erschrak
und stammelte ein “Verzeih´n“.
Die Alte doch entrüst sprach
die Wort:“Benn-eck-en-Stein?“

Da ging´s durch des lustigen Jägers Sinn,
der Plattdeutsch nicht verstand.
Er trug sein Erlebnis den Hütten hin
und die Geschichte ward bekannt.

Seit dem die Sag bekannt, heißt so der Ort,
ins Tal liegt geschmeidig er so fein.
Und prüfst du das Herz jedes Mensch dort,
So sprich es „Benn-ecken-stein“.

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