Harzer-Hexen-Stieg, das Wandererlebnis im Harz

Teuflisch schön und höllisch spannend geht es zwischen Osterode und Thale auf dem Harzer Hexen-Stieg entlang.

Wer gerne in einer Ferienwohnung wohnt, der möchte auch gerne wandern. Der Harz ist das idaeale Ausflugziel für Abenteurer, Kurzurlauber und Wanderer. Eine ideale Wanderroute ist der Harzer Hexen Stieg, hier lernen Sie die ganze Vielfalt des Harzes, bei einer Überquerung auf dem Harzer Hexen Stieg kennen. Der 2003 eröffnete Wanderweg. welcher auch zu den Top Trails of Germany zählt, verbindet die Ortschaften Thale in Sachsen Anhalt und Osterode in Niedersachen. Auf den fast 95 Kilometer langen “Qualitätsweg Wanderbares Deutschland”,  bietet Ihnen der Harz nahezu alle Landschaftsformen, sowie Sehenswertes und historisches der Harzer Region.

Wo einst die Esel Lasten transportierten
Osterode am Harz- bis Buntenbock

Beginnend Am Parkplatz Beleichestelle, in der Nähe der historischen Altstadt in Osterode am Harz, geht die Wanderung los. Früher starteten vom historischen Kornmagazin, Eselkarawanen hinauf in den Oberharz. Diese brachten den Bergleuten das notwendige Getreide und Mehl, denn Ackerbau war und ist im rauen Klima des Harzes kaum möglich.

Oberharzer Bergbaugeschichte, beim Wandern erleben
Buntenbok-Clausthal-Zellerfeld-Altenau-Torfhaus

Entlang des historischen Hundscher Weges erreicht man den Marienblick, von wo aus man eine herrliche Aussicht in das Lerbachtal hat. Auf den schönen Waldwegen geht es weiter, vorbei am Bärenbrucher Teich nach Buntenbock, einem Ortsteil von Clausthal-Zellerfeld. Auf der gesamten Etappe wird  man vom UNESCO Weltkulturerbe „Oberharzer Wasserwirtschaft“ begleitet. Das historische Wassersystem besteht aus über 100 Teichen und fast 300 Kilometer Wassergräben. Diese Wassergräben wurden früher genutzt um die Förderräder beim Erzabbau an zu treiben.

Der Nationalpark Harz, mystisch und Sagen umwogende Wildnis
Torfhaus-Brocken-Schierke-Drei Annen Hohne

Der erste und einzige länderübergreifende Nationalpark Deutschlands, mit seiner sagenumwobenen Bergwildnis, führt uns zu Stellen an der Natur noch Natur sein darf. Viele Deutsche Literaten ließen sich hier bereits inspirieren. Denn wo sonst verstecken sich Hexen und Teufel, wenn nicht hinter knorrigen Baumstümpfen und verwunschenen Wälder im Harz. Wie auch Goethe einst wanderte, folgen wir vom Torfhaus dem Goetheweg und überqueren am Eckersprung die ehemaligen Grenze, welche inzwischen zum “Grünen Band“ geworden ist.
Entlang des Wanderweges können wir die Harzer Schmalspurbahn sehen, welche direkt auf den Brocken hinauf fährt.
Die fantastische Aussicht auf dem 1142 Meter hohen Brocken, entlohnt für den Aufstieg allemal. Aber auch bei Nebel, welcher an bis zu 200 Tagen im Jahr auf dem Brocken ist, ist der höchste Punkt des Hexenstieges erreicht und ein Erlebnis wert.
Auch der Abstieg vom Brocken über den Glashüttenweg, vorbei am Hohnekamm mit seinen beeindruckenden Klippen, ist sehr reizvoll. Am Nationalpark-Erlebniszentrum Hohnehof Nach Drei-Annen-Hohne zum Bahnhof der Brocken und Harzquerbahn führt der Hexenstieg weiter nach Königshütte.

Ohne Brocken geht es auch
Torfhaus-Sankt Andreasberg-Braunlage-Königshütte

Wer den Brocken schon kennt und eine reizvolle Alternative abseits der Massen sucht, geht auf urigen Pfaden weiter durch den Nationalpark Harz. Über Bohlenwegen geht es an Deutschlands einst größte und älteste Talsperre, dem Oderteich entlang, und folgen dem Rehberger Graben nach Sankt Andreasberg.  Die nächste Station Braunlage, liegt direkt am Fuße des Wurmberges. Braunlage, ist der ideale Urlaubsort im Winter, Schnee Loipen und Wanderwegen, passende Unterkünfte und Ferienhäuser. Braunlage lädt zum verweilen ein, nette Cafes und eine Kabinenbahn der sie bequem auf Niedersachsen höchsten Berg bringt. Weiter geht es Richtung Elend, ein kleines aber doch sehenswertes Örtchen. Ab hier begegnet man auf die noch kleine Bode, sie wird einem auf den Rest des Weges, bis nach Thale, mit ihren vielen Armen  immer wieder begegnen.

Um den Rappbode-Stausee herum
(Drei Annen Hohne-Königshütte-Altenbrak)

Die Nordroute mit Höhlen und Hängebrücke
Die Nordroute, welche über Rübeland ,Neuwerk, entlang der Rappbode Talsperre – die tiefste Talsperre Deutschlands, um die Wendefurther Talsperre, nach Wendefurth führt, bietet einige Highlights des Harzes. So sollte man doch Zeit für die Weltberühmten Tropfsteinhöhlen einplanen, oder einen Abstecher zu der längsten Hängebrücke ihrer Art der „Titan Rt“, unternehmen.

Die Südroute, mit deutschen Kaisern, Königen und Köhler
Entlang des Weges deutscher Kaiser und Könige, geht es nach Hasselfelde. Hier beginnt der Köhlerweg, denn auch dieses alte Handwerk, hat wie der Bergbau seine Spuren hinterlassen. In der Harzköhlerei  am Stemberghaus, wird diese alte Tradition heute noch liebevoll gepflegt. Von weitem kann man hier schon den Duft der Meiler riechen und den typischen Rauch erkennen.

Die tiefen Schluchten des Harzes im  Bodetal.
Altenbrak-Treseburg-Thale

Die Nord- und die Südroute vereinigen sich wieder in Altenbrak, wo der Harzer Jodler Meister zuhause ist. Hier geht es weiter nach Treseburg, in eines der ältesten Naturschutzgebieten Deutschlands, dem Bodetal. In mitten unberührter Natur, keine Zivilisation, nur Wasser das langsam und leise plätschert und die Stimmen der Natur. Der Weg wird immer enger und das Wasser lauter, Schluchten mit Granit Wänden türmen sich bis zu 250 Meter in die Höhe. Der Grand Canyon im Harz, das Bodetal in Thale ist erreicht. Hier kann man mystische Kultstätten und beliebte Ausflugsstäten besuchen. Hier endet der Harzer Hexensteig, aber der Mythische Ort Thale überrascht mit Sagen, Museen und allerlei Hexerei, sowie guten Ferienwohnungen im Harz.

Die Route beschreibt den Wanderweg vom Westharz in Richtung Ostharz. Den Harzer Hexenstieg können Sie natürlich auch von Thale aus bewandern. Da es sich hier um eine Mehrtageswanderung handelt, empfehlen wir Ferienwohnungen im Harz, auch mit Hund und auch für einen Kurzurlaub.



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